Zum Goldenen Granatapfel

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 26/12 vom 27.06.2012

Nana Ansari eröffnete ihr zweites Lokal, das ganz anders ist als ihr erstes

Groß sei die Beunruhigung gewesen, erzählt Nasser Ansari, dass mit der Eröffnung des neuen Lokals das alte zumachen werde. Nein, wird es nicht. Wobei die Sorge nachvollziehbar erscheint, denn das Madiani war 2005 ja nicht nur das erste "neue“ Lokal am bis dahin eher von Tranklerhütten geprägten Karmelitermarkt, sondern ist mittlerweile so ziemlich das einzige, das dort inmitten hipper Aperol-Tankstellen noch eine individuelle Atmosphäre mit sehr spezieller Küche bietet.

Das Madiani gibt es also noch, die Realisierung des Ansari war da viel ungewisser, die Fertigstellung verzögerte sich um ein Jahr. Es ist schlussendlich aber wahnsinnig schön geworden, wofür Gestalter Gregor Eichinger durchaus Verantwortung trägt.

Seinen Traum, ein Wiener Kaffeehaus zu machen, konnte er hier zwar nicht in letzter Konsequenz realisieren, der irrwitzige Detailreichtum, der dem von ihm gestalteten Lokal eigen ist, kommt aber


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige