Tanz das Melken!

Steiermark | Eröffnungsbericht: Tiz Schaffer | aus FALTER 26/12 vom 27.06.2012

Was kann die heurige Regionale? Mehr, als die Eröffnungsfeierlichkeiten teils vermuten ließen

Maren Richter hat keinen leichten Job. Als Intendantin der Regionale12 - das Festival für zeitgenössische Kunst und Kultur findet alle zwei Jahre statt - sollte sie einen kritischen Blick in die Eingeweide des obersteirischen Bezirks Murau werfen, für Unterhaltung sorgen, den Erwartungshaltungen der Bevölkerung entgegenwirken ("Nein, das ist keine Landesausstellung“) oder die Kunstauskenner aus den Städten befriedigen. Und am besten noch für wirtschaftlichen Aufschwung sorgen. Ohne Kompromisse geht da gar nichts.

Die Eröffnungsfeierlichkeiten am vergangenen Wochenende dauerten drei Tage und spielten sich an den zentralen Orten der diesjährigen Regionale ab: Freitag ging’s in Murau hoch her, St. Lambrecht war am Samstag dran, die Eröffnungen in Krakau fielen auf den Sonntag. Murau befand sich selbstverständlich in einem Ausnahmezustand. Rund zwanzig Programmpunkte und gleich drei Eröffnungszeremonien


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