Peking-Oper-Festival im Burgtheater: Gert Voss und die Schlacht am Roten Felsen

Lexikon | Heinz Rögl | aus FALTER 26/12 vom 27.06.2012

Nicht allzu oft kann man bei uns chinesische Oper erleben. Bei den Wiener Festwochen 1998 war das Stück "Peony Pavilion“ (1598) in einer Adaption von Tan Dun und Peter Sellars zu sehen, drei Jahre später konnte man dann dieses Meisterwerk aus der Ming-Zeit unter dem originalen Namen "Mudan Ting“ besuchen. Der "Päonenpavillon“ ist eine - einst dem Adel vorbehaltene - Kunqu-Oper.

Das National Centre for the Performing Arts Beijing gastiert nun mit der nicht minder populären Peking-Oper, die in der geläufigen Form erst im 19. Jahrhundert entstanden ist. Sie vereint Elemente traditioneller chinesischer Bühnenkunst, einen spezifischen Gesangsstil, Erzählung, darstellendes Spiel und Kampfkunst. Die in der Peking-Oper vorkommenden Hauptrollen umfassen vier Charaktere: Neben der Sheng-Rolle (männlich) unterscheidet man Dan (weiblich), Jing (bemaltes Gesicht) und Chou (Clown). Im Burgtheater werden in ihnen Stars der Pekinger Oper auftreten.

Das Orchester einer Peking-Oper besteht aus


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