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Übersetzer: die fleißigen Bienen der Literatur

Lexikon | aus FALTER 26/12 vom 27.06.2012

Normalerweise sieht man sie nicht. Höchstens in Fußnoten oder Halbsätzen finden sie Erwähnung. Ihre Arbeit wird meist übersehen, selten bedankt und schlecht bezahlt. Die Rede ist von den literarischen Übersetzern, ohne die es keine Weltliteratur gäbe und der Literaturbetrieb sofort zusammenbrechen würde. Im Literaturhaus lesen diese Woche mit Leopold Federmair und Ljubomir Iliev die beiden Staatspreisträger für literarische Übersetzung des Jahres 2011. Der in Japan lebende Federmair, der auch eigene Texte verfasst und demnächst beim Bachmann-Preis antritt, übersetzt gleich aus drei Sprachen: dem Französischen, Spanischen und Italienischen. Sein Kollege Iliev hat mit Musils "Der Mann ohne Eigenschaften“ und "Der Tod des Vergil“ von Hermann Broch zwei ganz große Werke ins Bulgarische übertragen. Moderation: Ines Mitterer. sf

Literaturhaus, Mo 19.30


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