Tipps Pop

Besuch der Indiepop-Hipster aus Brooklyn

Lexikon | aus FALTER 26/12 vom 27.06.2012

Einen Mangel an Kreativität kann man Yeasayer nicht vorwerfen. Vor fünf Jahren debütierte die Hipsterband aus Brooklyn mit dem Album "All Hour Cymbals“, das Indierock gewinnbringend mit Elektronik und Elementen afrikanischer Musik kurzzuschließen verstand und Groove und Melodie dabei durchaus gleichberechtigt zu behandeln wusste. Eine Umbesetzung später, regierten auf "Odd Blood“ 2010 Beats aus der Maschine, dazu kamen in Psychedelik getauchter Elektropop, Gospelanklänge, immer noch Indierock und aber auch Funk. Das Mitte August auf Mute erscheinende dritte Yeasayer-Album "Fragrant World“ wiederum klingt, als hätten die Artrockbastelbuben von Animal Collective den Versuch unternommen, zeitgenössischen R ’n’ B mit dem Synthiepop der 1980er-Jahre zu verbinden - und Prince dafür als Zeremonienmeister gewinnen können. GS

Szene Wien, Mo 20.00


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