Prix Jardin d’Europe: alle Preisträger und was aus ihnen wurde

aus FALTER 27/12 vom 04.07.2012

Wer sind die Künstlerinnen und Künstler, die mit dem Prix Jardin d’Europe in den letzten Jahren Aufmerksamkeit, Auftrittsmöglichkeiten sowie eine Bestätigung ihres künstlerischen Weges verliehen bekamen?

2008, bei ImPulsTanz in Wien, wurden Dalija Acin aus Serbien und Olivier Dubois aus Frankreich ausgezeichnet. Während Acin auf Minimalismus und Langsamkeit setzte und sich auf Formen und Konturen konzentrierte, ging es bei Dubois heiß her.

2009 erhielt die Französin Claire Croizé in Brüssel für "The Farewell“ den Preis. Sie tanzte darin "in“ der Musik von Gustav Mahler, völlig unprätentiös und jegliche Show vermeidend. Seither hat Croizé weitere Stücke mit und zu klassischer Musik kreiert.

2010 gewann in Istanbul das rumänisch-bosnische Trio Maria Baroncea, Eduard Gabia und Dragana Bulut mit "E.I.O.“ den Prix - einem originellen Versuch, das Publikum für sich "arbeiten“ zu lassen und damit den Kunstbegriff locker auszuhebeln. Die Arbeit war im Herbst im Tanzquartier zu sehen.

2011 wurden in Bukarest die Portugiesen Sofia Diaz und Vitor Roriz ausgezeichnet. In "A Gesture That Is Nothing But a Threat“ befreien sie Worte von ihrer Bedeutung und lassen ihnen die Eigenschaften von Körpern angedeihen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige