"Es kommt wie im Leben: Ein Kuss ist ein Kuss“

Interview: Elfi Oberhuber | 04.07.2012

Der Wiener Ballettdirektor Manuel Legris über den leidenschaftlichen Gala-Abend, den er für ImPulsTanz gestaltet

Es war ein entrückter Tanzmoment, als Manuel Legris, damals noch Étoile der Pariser Oper, 2008 bei ImPulsTanz auftrat: im Duett "Abandon“ aus "Le Parc“ von Angelin Preljocaj. Heuer hat Legris, inzwischen Direktor des Wiener Staatsballetts, für ImPulsTanz selbst eine Ballettgala zusammengestellt.

Neben dem erwähnten "Abandon“ tanzt Legris mit Expartnerin Aurélie Dupont Jirí Kylians "Il faut qu’une porte ...“. Die Startänzer und Choreografen, die er noch eingeladen hat, sind weitere Meister der zeitgenössischen Forschung auf Basis der Neoklassik: Patrick de Bana, John Neumeier (Hamburg Ballett) oder Nacho Duato (Michailewski-Ballett St. Petersburg). Sieben Duetten unterschiedlichen Beziehungsfeuers stehen zwei Soli entgegen.

Falter: Ist das Liebesleben in Ihrer Ballettgala ein geheimnisvolles Wagnis zwischen Erfüllung und Zurückgeworfenwerden auf sich selbst?

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