Stark geschminkte Wahrheiten

Analyse: Elfi Oberhuber | aus FALTER 27/12 vom 04.07.2012

Das Varieté war eigentlich schon tot. Aber dann hat die Performance ihre Liebe zum Fummel entdeckt

Das Varieté ist tot. Oder was kommt Ihnen dabei in den Sinn? Erotik? Cancan-Tänzerinnen im Moulin Rouge? Das kann zwei Dinge bedeuten. Zunächst den Kampf um Nacktheit und das Ausleben der Sexualität, der ganz persönlichen ästhetischen Vorlieben von Sexualität - was ein gewisses Maß an Exhibitionismus einschließt. Gleich danach kommt aber schon der Striptease als Geschäft, das deshalb so lukrativ ist, weil die geheimen Voyeure in der geknechteten Menschengemeinschaft immer in der Überzahl sein werden.

So lässt sich der New Yorker Hype um Trajal Harrells spannende, überraschende und etwas schlüpfrige Serie "Twenty Looks - Paris Is Burning at The Judson Church“ erklären, die in den Formaten XS, S und M im Vorjahr bei ImPulsTanz zu sehen war und jetzt mit "Antigone Sr.“ und "Antigone Jr.“ fortsetzt wird.

Ausgangspunkt für die sich berückend bewegenden und posierenden Frau-Männer

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