Schluss mit dem Ich!

Vorschau: Sara Schausberger | aus FALTER 27/12 vom 04.07.2012

Angela Schubot und Jared Gradinger aus Berlin zeigen unendlich viele Varianten der körperlichen Nähe

Es ist wie beim Vögeln: ein nie enden wollendes Auf und Ab, ein heftiges und rhythmisches Stöhnen. Nur dass sich beim Sex spezifischere Körperteile berühren. In Angela Schubots und Jared Gradingers Duett "What they are instead of“ begegnen sich zwei Körper an allen erdenklichen Stellen, in allen erdenklichen Positionen. Sie sind immer in Berührung und stoßen sich gleichzeitig weg. Lustvoll und brutal ist der Versuch einer lückenlosen Vereinigung, der vom hyperventilierenden Atmen der beiden Tänzer begleitet wird.

"is maybe“ ist die zweite Zusammenarbeit von Angela Schubot (Mitbegründerin von Two Fish) und Jared Gradinger (Gründungsmitglied von Constanza Macras’ Compagnie DorkyPark) und die Fortsetzung ihrer erfolgreichen ersten Performance "What they are instead of“. Im Mittelpunkt steht die Frage, ab wann sich die eigene Identität auflöst und zu einer gemeinsamen wird.


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