Keine Berührungsängste: Technogranden übernehmen die Staatsoper

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 27/12 vom 04.07.2012

Techno ist eine Musik unserer Zeit. Die letzte Musik, die entwickelt wurde und die sich immer noch entwickelt. Da nicht dabei zu sein, wäre für mich schade. Die Zukunft der Musik wird nicht in abgeschirmten Ghettos von Klassik und Techno stattfinden.“

Also sprach Francesco Tristano letztes Jahr im Falter-Interview. Der Luxemburger mit Hauptwohnsitz Barcelona war als Pianist schon auf den Rang des nächsten Jungstars des Klassikbetriebs gebucht, als er während seiner Studien in New York House- und Technopartys für sich entdeckte.

Heute kollaboriert er regelmäßig mit Größen des Technogenres wie dem legendären Berliner Produzenten Moritz von Oswald oder dem nicht minder legendären US-Produzenten Carl Craig, dazwischen spielt er jedoch auch klassische Platten wie zuletzt für die Deutsche Grammophon "bachCage“ ein.

Tristano ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Grenzen zwischen musikalischen Welten und Genres langsam, aber sicher verwischt werden. Wenn er, Craig und von Oswald


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