Nur die Harten kommen durch: Tanz in der heißen Stadt

Lexikon | Tipps: Tiz Schaffer | aus FALTER 27/12 vom 04.07.2012

Vielleicht hat es ja inzwischen schon wieder abgekühlt. Falls nicht, schlägt unser Herz für die Tänzerinnen und Tänzer des 21. Internationalen Tanztheaterfestivals. Das Festival nutzt dafür das neue Joanneumsviertels, dem ja mancherorts ein Manko an Lebendigkeit nachgesagt wird. So heißt es in einer Aussendung des Festivals: "Wir freuen uns, die 21. Int. Bühnenwerkstatt und das 21. Int. Tanztheaterfestival an einem neuen, für einen Grazer leider fast unbekannten Ort vorstellen zu dürfen.“ Frech. Das Festival ist kurzgeschlossen mit der Bühnenwerkstatt, dort erteilen Tanzprofis wie etwa Isael Cruz Mata, Kira Kirsch oder Karine LaBel Unterricht. Bei der Eröffnungsperformance am 8.7. geben alle Tanzkünstlerinnen und -künstler einen Vorgeschmack auf ihr Können, vom 12. bis 14.7. geht es dann im Lesliehof richtig hoch her ( www.buehnenwerkstatt.at).

Aber auch anderenorts wird getanzt. Etwa auf der Studiobühne des Mumuth. Dort präsentiert die aus Mailand gebürtige und in Graz lebende Choreografin und Tänzerin Valentina Moar ihre Arbeit "Getanztes Dasein“. Wenn sie auf der Bühne verschiedene Identitäten annehmen wird, dann nicht, weil sie einen Hitzestich hat, nein, das gehört zum Konzept.

In anderen Städten schon eine Selbstverständlichkeit, scheint nun auch der Swing in Graz angekommen zu sein. Vom 6. bis 8.7. wird im Zuge von "Swingin’ Graz“ der Lindy-Hop und Boogie getanzt. Tagsüber wird in der Tanzschule Kern-Theissl geübt, abends darf man dann in der Postgarage oder im Kottulinsky zeigen, was man gelernt hat. An den Plattenspielern stehen etwa Baroness Top S oder Tiga Lily (www.swingingraz.com).


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