7  Sachen, die Sie über den NEUEN HELDENPLATZ eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 27/12 vom 04.07.2012

Künftig soll es am Heldenplatz ein Parkverbot geben - warum das denn?

Weil Kulturstadtrat Mailath-Pokorny findet, die Autos zerstören die Würde des historischen Platzes.

Wen betrifft dieses angedachte Verbot eigentlich ?

All jene, die in der Hofburg arbeiten oder wohnen und eine Parkerlaubnis haben, beispielsweise einige OEZD-Mitarbeiter oder Mitarbeiter der Nationalbibliothek.

Also eh nicht die Wiener Autofahrer?

Nö, die Normalsterblichen betrifft’s nicht.

Warum dann auf einmal dieser Wirbel darum?

Gute Frage - vielleicht ein Sommerlochfüller?! Allerdings stören die Autos dort schon länger. Bereits 2007 hat man in der Stadtregierung überlegt, die Fahrzeuge vom Heldenplatz zu verbannen. Damals wurde sogar über den Bau einer Tiefgarage unter der Nationalbibliothek nachgedacht. Dürfte dann aber aus Kostengründen wieder ad acta gelegt worden sein. Aber vielleicht kommt der Vorschlag demnächst ja wieder zur Sprache …

Und was soll sonst noch neu werden am Heldenplatz?

Ein Denkmal soll umgebaut werden: die Krypta beim Burgtor, wo jedes Jahr am 26. Oktober die Kranzniederlegung durch das Bundesheer stattfindet.

Was ist das Problem der Krypta?

Im Denkmal des "Toten Soldaten“ soll eine Nazi-Huldigungsschrift aus dem Jahr 1935 verborgen sein. Deshalb will man die Krypta nun öffnen. Im Zuge dessen soll sie auch endlich modernisiert werden. Seit einer gefühlten Ewigkeit sorgt sie für Streit.


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