Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Höhenstraße Nord: Essen am grünen Highway


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 27/12 vom 04.07.2012

Höhenstraße ist großartig. Die Sinnlosigkeit ihrer Existenz gibt ihr einen Hauch von Luxus, verleiht ihr Charme. Die Höhenstraße zu befahren, ist eigentlich ein kleiner Ausflug, ein kurzer Urlaub. Deshalb wird diese Straße, die (neben Arbeitsplatzbeschaffung in den 30er-Jahren und Verwendung der brachen Zahnradbahntrasse) keinen anderen Zweck hat, als Freizeit zu schaffen und Ausblicke zu gewährleisten, auch von Ausflugsgasthäusern gesäumt beziehungsweise verbindet sie diese.

Im Folgenden ein kurzer gastronomischer Realitycheck des ältesten Teils der Höhenstraße, vom Cobenzl zum Kahlenberg: Am Cobenzl selbst gibt’s gleich eine ganze Menge: erstens einen 99-Punkte-Blick auf Wien, zweitens das Café-Restaurant Cobenzl, ein runder Glaspavillon im optischen wie kulinarischen 50er-Jahre-Stil (anscheinend erst 1983 errichtet, kaum zu glauben) mit Waschbetonterrasse.

Weißburgunder von vor Ort

Und das Weingut Cobenzl, im Besitz der Stadt Wien, erlebt seit einiger Zeit eine kontinuierliche

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