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Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 27/12 vom 04.07.2012

Statt Designerlokal-Panasia startet das Ra’mien jetzt ein Mitnahmekonzept

Die Erfolgsgeschichte Ra’mien: 2002 gründeten die Brüder Tie und Jun Jang, Söhne einer Chinarestaurant-Familie mit Niederlassungen in ganz Europa, gemeinsam mit einem Rudel von Jugendfreunden mit asiatischem Migrationshintergrund das Ra’mien.

In Wien begannen die asiatischen Nudelsuppen La Mien und Pho gerade populär zu werden, Curry & Gyoza sowieso, das Londoner Vorbild Wagamama war nie bis Österreich gekommen, also war das extra-reduziert gehaltene Großlokal im Garagendesign ein irrsinniger Erfolg und ist es heute noch. Was auch an der relativ zuverlässigen Qualität und an den riesigen Portionen um relativ wenig Geld liegt, Architekten, Kreative, Kunstmenschen und andere genussaffine Weltverbesserer erkoren es jedenfalls zu ihrem Lieblings-Alltagsasiaten.

Es folgten 2005 das Shanghai Tan gleich daneben, ein schon versuchsweise als Take-away-Outlet konzipiertes Dschungel-Café im Museumsquartier (gibt’s


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