Pimp My Dress: Im MQ sieht man, wie Mode technisch wird und wie sie in Zukunft aussieht

Woche | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Eigenschaften wie exzentrisch und revolutionär schreibt man dem Naturell der Mode seit jeher zu. Daran ist nichts neu. Innovativ ist aber, dass Kleidung raucht, blubbert, blinkt, mit dem Puls des Trägers pocht oder sich eigenständig bewegt. Die Ausstellung "Technosensual“ beim "MQ Summer of Fashion“ zeigt futuristische Kleider, die mit allen möglichen technischen Raffinessen ausgestattet sind. Mit Kabeln, Schläuchen, Schleim, Haaren, Drähten versehen, geht die sogenannte Hülle eine noch engere Beziehung mit dem Träger ein, stülpt sein körperliches Innenleben nach außen oder reagiert impulsiv und lautstark auf die Umwelt.

Von den beiden Holländern Aduen Darriba Frederiks und Anouk Wipprecht stammt das silberne hautenge "Smoke Dress“. Über Sensoren am Rücken der Trägerin wird das im Kleid integrierte Schlauchsystem aktiviert, und die Robe beginnt im richtigen Moment wild zu qualmen und zu rauchen. Der Entwurf würde sich übrigens hervorragend in einem James-Bond-Film


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige