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Österreichische Erstaufführung mit Verspätung

Woche | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Polen 1830: Ein heruntergekommener Gutshof, ein reicher Fürst, ein junger Freiheitskämpfer, die falsche Braut und eine schlaue Dienerin, Verwechslungen, Liebe, Wortgefechte, geschliffener Wortwitz, Komik und eine Musik, die den "Missing Link“ zwischen Operette und Musical darstellt. Der Wiener Operettensommer bringt die österreichische Erstaufführung von "Polnische Hochzeit“. Die Musik schrieb der damals erst 26-jährige in Lemberg geborene polnische Komponist Joseph Beer, der Text stammt aus der Feder von Fritz Löhner-Beda (1942 in Auschwitz ermordet) und Alfred Grünwald. Mit ungeheurem Erfolg wurde die Operette am Züricher Opernhaus uraufgeführt, die österreichische Premiere sollte 1938 mit Richard Tauber im Theater an der Wien stattfinden. Dies wurde aber durch den Einmarsch der Nationalsozialisten verhindert. HR

Schlosspark Theresianum, Do 20.00 (bis 31.7.)


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