ZiB 2: "Frank, mach was Neues“

Politik | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Lou Lorenz-Dittelbacher:

Okay, Herr Stronach, folgende Sache …

Frank Stronach:

Das wollt Ihr nicht hören.

Doch! Wir wollen alles von Ihnen hören.

Stronach: Der ORF ist ein "Part des Systems“, wo verhindert wird, dass die Menschen die Wahrheit erfahren.

Nein, gar nicht, Herr Stronach, wir führen ein Gespräch.

Stronach: Jetzt können Sie mir Fragen stellen.

Okay, die logische Konsequenz wäre: Wenn Sie gegen den ESM und diese Politik sind, die die Regierung derzeit macht, dass Sie dann eine eigene Politik machen. Also eine Partei gründen. Tun Sie das?

Stronach: Noch einmal: Das ist nicht unbedingt nötig. Ich möchte nur einmal den österreichischen Bürgern die Wahrheit erzählen, wie das wirklich alles funktioniert. Ich nehme mein eigenes Geld, um die Wahrheit zu erklären. Die Politiker nehmen das Geld der Bürger, um die Macht zu erhalten und um die Stimmen der Bürger zu kaufen.

Also, Sie wollen kein Politiker sein.

Stronach: Das ist alles verkehrt. Habe ich nicht gesagt. Ich habe immer gesagt: Wenn sich die richtigen Leute finden, die einen guten Charakter haben und die beschließen, eine Partei zu machen, und sie würden meine Werte übernehmen, die auf Wahrheit, Transparenz und Fairness aufgebaut sind … Das würde ich unterstützen. Geldlich und auch mit Zeit. Zeit ist sehr wichtig. Ich brauche von niemandem etwas. Ich habe ein gewisses Alter. Ich brauche keine Auszeichnung, ich brauche keinen Titel. Ich möchte Österreich dienen. Der Unterschied zu Politikern: Sie wollen verdienen. Ich will Österreich dienen.

Was in den letzten Wochen auch immer zu hören war, war, dass Sie eventuell das BZÖ finanziell unterstützen könnten.

Stronach: Sepp Bucher ist ein netter Bursch. Aber zu mir sind sehr viele Leute gekommen, die gesagt haben: Frank, mach was Neues. F


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