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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Amazon.com machte im Vorjahr 48 Milliarden Dollar Umsatz. Ich habe sehr viel dazu beigetragen. Ein guter Teil meines Einkommens fließt direkt an den Onlinehändler. Duschvorhänge, CDs, Schuhe, Heimwerkersets, alles habe ich mir dort schon gekauft. Online ist Shoppen einfach lustiger: Man muss sich nicht durch Menschenmassen quälen und mit überforderten Verkäufern reden. Stattdessen sitzt man auf dem Sofa und googelt Kundenbewertung und Preisvergleich. Und das Beste daran: Es geht rund um die Uhr.

Das ist für uns Büromenschen wichtig, die wir oft gar nicht die Zeit haben, durch die Stadt zu laufen und herumzubummeln. Das Internet ist immer offen. Wirklich schlimm wird’s allerdings, wenn man so sehr im Stress ist, dass man nicht einmal mehr zur Post kommt. Dann geht das Paket zurück zu Amazon. In diesem Fall hilft auch Onlineshopping nicht mehr, da sollte man gleich zur Burnout-Prävention gehen. F


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