Am Schlappseil in der Seestadt

Feuilleton | Reportage: Hannah Schifko | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Das erstmals veranstaltete Summerflame-Festival brachte Zirkuskunst abseits von Clowns und Dompteuren an die Wiener Peripherie

Auf dem alten Flugfeld in Aspern, irgendwo zwischen einer Baustelle und der halbfertigen U2-Verlängerung. Die rund 200 durchgeschwitzten Teilnehmer des Summerflame-Festivals jonglieren in der Abendsonne, andere lernen Poi (eine aus Neuseeland stammende Spinningakrobatik), schwingen den Hula-Hoop-Reifen oder das Tanzbein. Der Rest döst in den Hängematten.

Das Summerflame-Festival, das vergangenen Sonntag zu Ende ging, ist das Erste seiner Art in Österreich. Es widmete sich der Zirkusakrobatik und ließ seine Teilnehmer nicht nur als Konsumenten aktiv werden. "Nachdem wir letztes Jahr ein ähnliches Festival in Serbien organisiert hatten, wollten wir das auch in Österreich machen. In Frankreich gibt es bis zu 200 Zirkus-Conventions im Jahr, in Österreich keine einzige“, sagt Elena Kreusch, die 23-jährige Organisatorin des Summerflame.

Kreusch selbst hat in Rotterdam


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