" Mir wird nie fad“

Feuilleton | Interview: Matthias Dusini | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Der Architekt Wolf D. Prix über seinen Rücktritt, das hässlichste Gebäude Wiens und spanische Fußballstrategien

Mit einer knappen Mitteilung gab der Architekt Wolf D. Prix letzte Woche bekannt, dass er die Universität für angewandte Kunst verlassen werde. Damit tritt eine Symbolfigur ab, die dem Institut für Architektur fast 20 Jahre lang ihren Stempel aufdrückte. Prix brachte Stars wie Zaha Hadid an den Stubenring, beide nahmen auch am Wettbewerb für den Ausbau der Angewandten teil. Im Sitzungszimmer der Coops in einem alten Loftgebäude am Bacherplatz rotieren die Ventilatoren. Indigniert registriert Prix die luftige Bekleidung des Journalisten und gibt sich auch im Interview gewohnt angriffslustig.

Falter: Haben Sie sich so das Ende Ihrer Beamtenlaufbahn vorgestellt?

Prix: Einmal Beamter, immer Beamter gilt selbstverständlich nicht für mich! Ich bin ja bereits als Lehrer emeritiert. Aber ich bin ersucht worden, das Institut noch weitere zwei Jahre zu leiten.

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