Die empfindsamste Couchkartoffel der Welt

Porträt: Sebastian Fasthuber | Feuilleton | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Eigentlich müsste Fiona Apple längst in Berufsunfähigkeitspension sein. Stattdessen hat sie ihr bestes Album herausgebracht

In Österreich denkt man beim Vornamen Fiona unweigerlich an Frau Swarovski und ihren Gatten. Im Rest der Welt ist Fiona Apple die näher liegende und ungleich freudvollere Assoziation. Besonders in den USA hat die aus New York stammende Sängerin, Songschreiberin und Pianistin eine große, besonders treue und fanatische Anhängerschaft.

Ihre Fans gehen für sie sogar auf die Straße. So wurde Ende 2004 ruchbar, dass Apple bereits eineinhalb Jahre zuvor ihr drittes Album "Extraordinary Machine“ fertiggestellt hatte. Obwohl die Sängerin Ende der 1990er-Jahre zwei sehr erfolgreiche Platten veröffentlicht hatte, weigerte sich ihr Label Sony, das neue Werk rauszubringen. Die Verantwortlichen hörten darauf keine Singles, das Material erschien ihnen als zu wenig kommerziell.

Daraufhin wurde Sony von Fans mit E-Mails bombardiert, schließlich demonstrierten diese sogar

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