Lesen, Schwimmen, Radfahren

Feuilleton | Reportage: Maik Novotny | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Beim Bachmann-Preis dominierten heuer Texte über Tiere und Jugenderinnerungen sowie die sportliche Schulausflugsstimmung

Klagenfurt: Stadt der Worte, Stadt des Schreibens. Auf dem Asphalt des kilometerlangen Wegs am Lendkanal zwischen Stadt und See reiht sich bunt gesprüht Schrift an Schrift. "Go Gröxi Go“, "Hermann, lauf!“, ein hämisches "Quält euch!“ und ähnliche neonfarbene Imperative. Die Überbleibsel des jährlichen Iron-Man-Triathlons sind auch nach einer Woche noch gut sichtbar, und schon ist das nächste Großevent in der Stadt.

Bei den "Tagen der deutschsprachigen Literatur“, wie es offiziell, "Ingeborg-Bachmann-Preis“, wie es traditionell, oder einfach "der Bewerb“, wie es vor Ort unter Eingeweihten heißt, geht es eher ums Drinnen-Sitzen als ums Draußen-Herumrennen. Nur am Rande des dreitägigen Vorlesemarathons, der dieses Jahr zum 36. Mal stattfand, wird dem Wörthersee und dem Weg dorthin erhöhte Aufmerksamkeit zuteil, wenn die mit roten Bachmann-Preis-Umhängetaschen


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