Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Höhenstraße, Teil II: wegen Dienstags geschlossen


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Jetzt könnte man dem Höhenstraßen-Abschnitt zwischen der Einmündung in Neuwaldegg und dem Cobenzl natürlich vorwerfen, dass das die fadere Hälfte ist und dass sich die spektakulären Ausblicke hier eher in Grenzen halten. Stimmt schon, aber umso mehr kann man sich auf die Details konzentrieren, auch gastronomischer Natur.

Wienerwald-Rind am Roan

Die Passage zwischen Neuwaldegg und Salmannsdorf bringt jedenfalls gar nichts, essbar wird es erstmals beim Häuserl am Roan am Dreimarkstein. In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde dieses Häuserl von einer Imbissbude zum Ausflugsrestaurant, was es auch heute noch ist. Diesem Status wird es vor allem optisch immer noch gerecht, kulinarisch ging man durchaus ein bisschen mit der Zeit, bietet etwa Wienerwald-Weiderind (Backfleisch, Beiried) oder Straußenfleisch aus dem Pielachtal an.

Einen Steinwurf weiter das Häuserl am Stoan, ungefähr genauso alt und mit gleicher Geschichte wie das Roan-Häuserl, allerdings sehr viel uriger und mit

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