Basics Grundkurs Kochen (160)

Hey, du alte Schurkenpuppe, wie wär’s mit kalter Gurkensuppe?

Stadtleben | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Vor ziemlich genau einem Jahr verkündeten wir hier lauthals, nie, niemals würden wir in unserer Basiskombüse geeiste Gurkensuppe servieren. Also ein Rezept dafür. Doch jetzt ist es heiß, die Gurke hat wieder Saison und ein super Image. Außerdem wird derzeit niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, den Herd aufdrehen. So machen wir die Kühlschranktüre auf und bereiten kalte Gurkensuppe zu.

Hauptbestandteile dieser stets mit dem Attribut "erfrischend“ gereichten Sommersuppe sind: Salatgurken, Sauerrahm (fett) oder Joghurt (weniger fett) sowie eine Menge frischer Kräuter - Dill, Petersilie, Schnittlauch, Majoran, was halt gerade da ist. Knoblauch ist Verhandlungs- und Geschmackssache; wir sind damit eher vorsichtig, denn die Grenze zum Zaziki ist schmal.

Gurke (eine reicht für vier Portionen) schälen und in groben Stücken in den Mixer. Dazu kommen vier Becher Joghurt oder Sauerrahm, etwas Salz, ein Schuss Olivenöl, frisch gemahlener Pfeffer, der Saft einer Zitrone und die grob gehackten Kräuter sowie gegebenenfalls Knoblauch. Nicht allzu fein schreddern und ein paar Stunden in den Kühlschrank mit der Suppe. Sollte sie zu dickflüssig geraten sein, das hängt von der Gurkenqualität ab, kann man die Suppe vor dem Servieren mit etwas Mineralwasser strecken. Manche servieren die Suppe auch mit Eiswürfeln, aber das ist sicher übertrieben. Suppeneinlagen sind auch beliebt: angebratene Garnelen, Räucherlachs oder - für die Vegetarischen - Paprikawürfelchen. cw


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