Sperre der U1: Aber der Grant blieb aus

Stadtleben | aus FALTER 28/12 vom 11.07.2012

Seit Wochenbeginn verkehrt die U1 zwischen Schweden- und Reumannplatz nicht mehr - und fast keiner regte sich auf

Reportage: Bettina Figl

Kein Chaos, aber einige ratlose Gesichter zu Beginn der U1-Sperre. Schwitzen in der Bim statt klimatisierte U-Bahn: Den ungewohnt heißen Sommer bekommen Öffi-Nutzer nun noch stärker zu spüren, denn seit Samstag wird ein Teil der U1 saniert. Bis 26. August steht die 35 Jahre alte U-Bahn zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz still.

Jene, die an diesem Montagmorgen mit der Ersatz-Bim 68 in Richtung Innenstadt unterwegs sind, nehmen es gelassen. "Es ist eine volle Straßenbahn, so wie immer“, sagt Thomas Katzer phlegmatisch. Die Gleichmut des Softwarearchitekten aus Favoriten ist nicht nur darin begründet, dass er momentan Urlaub hat: Der 68er hält direkt vor seinem Arbeitsplatz am Schwarzenbergplatz, da nimmt er die zehn Minuten Zeitverlust gerne in Kauf.

350.000 Menschen nehmen täglich die U1, im Sommer etwa ein Viertel weniger: Die Sperre betrifft


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