"Volksmusik war unten durch“

Woche | aus FALTER 29/12 vom 18.07.2012

Burkhard Stangl präsentiert bei Glatt&Verkehrt in Krems seine "Imaginary Folksongs“

Man kennt den Gitarristen Burkhard Stangl (Jg. 1960) als Wanderer zwischen den Welten Improvisation, Elektronik und zeitgenössische Klassik. Beim Weltmusikfestival Glatt&Verkehrt in Krems widmet er sich mit dem Projekt "Imaginary Folksongs“ ausnahmsweise der traditionellen Musik.

Falter: Wie kam es zu Ihrem Volksmusikprojekt "Imaginary Folksongs“?

Burkhard Stangl: Ich schreibe seit 30 Jahren, aber bis vor kurzem nur für mich selbst, imaginierte Volksmusiktexte und Gstanzln, als ob ich für mich irgendetwas retten wollte. In mein Buch "Hommage à moi“, eine Kompilation meiner Texte zur Musik, sind auch einige Gstanzln und Liedtexte eingeflossen. Jo Aichinger von Glatt&Verkehrt hat mich auf diese Texte angesprochen, und nach einigem Überlegen habe ich ihm "Imaginary Folksongs“ vorgeschlagen. Ich habe dabei schon geahnt, dass ich damit mindestens drei Mal durch die Wüste gehen werde.

Sind Sie mit


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige