Performance  Tipp Impulstanz

Warum Herr Linyekula in den Kongo zurück ging

Woche | aus FALTER 29/12 vom 18.07.2012

Der 38-jährige Tänzer/Choreograf Faustin Linyekula hat seine Heimat, den Kongo, unter Diktator Mobutu verlassen. Im Exil machte er Karriere, aber 2001 ging Linyekula zurück in den Kongo und gründete dort die nach einem toten Freund benannten Studios Kabako. "Ich ging zurück, als mir bewusst wurde, dass ich ein Geschichtenerzähler bin. Und die Geschichten, die mich wirklich berühren, sind keine Exilgeschichten“, erklärt er. "Das Leben im Kongo ist schwierig. Aber ich muss hier sein.“ Bei Impulstanz ist Faustin Linyekula diese Woche mit "Le Cargo“ zu Gast, seinem ersten Solo. Er stellt sich darin ein paar ganz grundsätzliche Fragen. Und er tanzt seine Geschichte - allerdings auf einer sehr abstrakten Ebene: "Ich hoffe, dass ich nichts erzähle - außer der Energie.“ WK

Odeon, So 21.00


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