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Gestraft mit Familie: "The Royal Tenenbaums“

Woche | aus FALTER 29/12 vom 18.07.2012

Richie war Juniorchampion im Tennis, Chas hat mit gezüchteten Dalmatinermäusen seine erste Million gemacht und Margot, die zeitlebens darunter leidet, dass sie keine echte Tenenbaum, sondern nur adoptiert ist, an ihrem zwölften Geburtstag mit einem depressiven Theaterstück ihr Debüt als Dramatikerin gefeiert. Seither sind 22 Jahre vergangen, die kleinen Genies von einst haben sich zu Versagern ausgewachsen und kehren schwer angeschlagen ins Haus ihrer Eltern zurück. "The Royal Tenenbaums“ (2001) zählt zu den Meisterwerken der jüngeren US-Komödie, aber man könnte sich den Film genauso gut auch als Tragödie vorstellen - wären da nicht Wes Andersons unwiderstehlicher sense of humor, sein absolut untrügliches Gespür für komische Situationen und absurdesten Wortwitz: "What?“ - "I didn’t say anything.“ - "When? Right now?“ Mo

Kino am Dach, Fr 21.30 (dt. Fassung!)


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