Mit Grasser in Zürich: was Gerald Toifl der Polizei erzählt


Bericht: Florian Klenk
Politik | aus FALTER 29/12 vom 18.07.2012

Er war der Superstar unter Österreichs Steuerberatern. Dann stolperte der Meischberger-Anwalt über den Fall Buwog. Nun beginnt er den Behörden zu helfen

Am 17. September 2009 stand der Lobbyist und Grasser-Trauzeuge Walter Meischberger am Westbahnhof und wartete auf einen Zug aus Salzburg.

Meischberger ahnte wohl, dass sich sein Luxusleben dem Ende zuneigen würde. Er ahnte, dass er seine Yacht, seinen Audi, seine Döblinger Villa, seine Millionenkonten, vielleicht sogar seine Freiheit verlieren würde.

Es blieb ihm jetzt nur wenig Zeit. Polizei, Justiz, Finanz und Journalisten waren ihm auf den Fersen. Er musste sich rechtzeitig selbst anzeigen, um einer Strafe zu entgehen.

Fast acht Millionen Euro "Provision“ von der Immofinanz hatte er nicht versteuert. Er hatte der Bank den entscheidenden Insidertipp rund um den Verkauf von 60.000 Buwog-Staatswohnungen gegeben. Das Geld wurde über Offshorefirmen in Steueroasen geparkt und buchstäblich im Koffer nach Wien getragen - ins Hotel am Stephansplatz.

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