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Pressekolumne

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 29/12 vom 18.07.2012

Wer könnte damit gemeint sein? "Ein Wurm, wie alle Leute finden, muss sich gekonnt durchs Leben winden. Ihm fehlt das Rückgrat, wie wir wissen, das manche Menschen auch vermissen“, schreibt Willibald Zach. Weil Bundespräsident Heinz Fischer sich nicht gegen den Euro-Rettungsschirm stellt, fährt die Kronen Zeitung auf ihren Leserbriefseiten eine Kampagne gegen das Staatsoberhaupt. Man hat fast das Gefühl, der vor zwei Jahren verstorbene Krone-Chef Hans Dichand winke von einer Wolke herunter. Fischer winde sich "wie ein Regenwurm, dies gilt eigentlich für alle Ämter, die er bekleidet hat“, schreibt ein Josef Bauer. "Dieser Bundespräsident verdient es nicht, uns, das Volk, zu vertreten“, meint eine Annemarie Thüringer.

In besonders tiefe Endreime hat aber Krone-Leser Zach seinen Brief gepresst: "Na ja, ein bisschen ist er gleich dem Wurm im finsteren Erdenreich. Vom ‚Winden‘ jedoch keine Spur. Er ist halt toll geschmeidig nur.“


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