Neue Platten  

Feuilleton | aus FALTER 29/12 vom 18.07.2012

Kurz besprochen: Deutschrap ohne Dumpfbackenalarm und allerlei Bemerkenswertes mehr

Pop 

Twin Shadow: Confess George W. Lewis macht der müden Indiepopszene als Twin Shadow Beine. So lässt sich erklären, warum die Szeneleute in den sozialen Netzwerken über sein zweites Album, "Confess“, und die Vorabsingle "Five Seconds“ gar so begeistert sind. Gut ist, dass er sich nicht mit verwaschenen Belanglosigkeiten aufhält, sondern ungeniert die Soundästhetik der 1980er anzapft - irgendwo zwischen Prince, ABC, den Eurythmics und dem Springsteen von damals. Bei näherer Betrachtung flutscht "Confess“ aber recht glatt und ereignislos durch. Man würde gern mitsingen, aber man erwischt nur selten eine Melodie. (4AD) sf

Cro: Raop Die dicken Eier haben im deutschen Hip-Hop ausgedient, es regieren wieder Musikalität, Sprachspielerei, Charme und Originalität. Carlo Waibel alias Cro ist der neue Star der Szene: ein junger Mann Anfang 20, der sein Gesicht hinter einer Pandamaske verbirgt, auf

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