7  Sachen, die Sie über TURMFALKEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 29/12 vom 18.07.2012

Überall in der Stadt piept es …

Das sind die jungen Turmfalken, die werden flügge und verlassen das Nest. In keiner anderen Stadt gibt es so viele Turmfalken wie in Wien.

Turmfalken? In der Stadt? Was machen die denn unter meinem Dach?

Der Turmfalke, sagt uns die Vogelkundlerplattform bird.at, ist mit 250 bis 400 Brutpaaren die häufigste Greifvogelart im Stadtgebiet von Wien. Gebrütet wird vor allem hinter offenen Dachluken - die Greifvögel sind zu 50 Prozent "Gebäudebrüter“.

Ach? Und warum gibt es denn so viele?

Das hängt vom Nahrungsangebot ab. Ornithologen berichten aber, dass die Zahl der Tiere eher abnimmt. Schuld sind Dachbodenausbauten und Fassadenrenovierungen. Künftig, glauben Experten, werde man mit Nistkästen arbeiten müssen.

Was frisst denn so ein Falke? Macht der Jagd auf Tauben?

Der Falco tinnunculus, so der lateinische Name, ernährt sich am Land von Kleinvieh, Mäusen und so. In der Stadt frisst der Falco Vögel. Eher die kleineren Kaliber wie Spatzen.

Schön: Wer Spatzen füttert, füttert Falken. Und Tauben frisst er nicht?

Tauben sind dem Turmfalken zu groß. Krähen frisst er übrigens auch nicht. Die packt er nicht.

Die packt er nicht?

Als Greifvogel packt er seine Beute mit den Fängen und tötet sie mit einem Biss in den Nacken.

Die kleinen Falken, die man jetzt mit ihren Eltern sieht, sind aber noch sehr patschert.

Ja, die müssen noch viel lernen. Zum Beispiel fliegen. Jetzt.


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