Fußball 

Stellen wir uns vor, Rapid ginge in Konkurs

Glosse

Stadtleben | aus FALTER 29/12 vom 18.07.2012

Wolfgang Kralicek entwirft ein Horrorszenario

Man stelle sich vor: Die Rapid ist dermaßen verschuldet, dass nicht einmal die SPÖ sie noch retten kann. Der Verein muss Insolvenz anmelden und in die Wiener Liga absteigen. Ziemlich genau das ist gerade in Schottland passiert, wo Rekordmeister Glasgow Rangers in die viertklassige Third Division versetzt wurde. Aber zurück zum Rapid-Horrorszenario. Wäre das wirklich so schlimm? Okay, es gäbe eine Zeitlang kein Wiener Derby. Aber erstens hat man sich daran eh sattgesehen, und zweitens gäbe es dafür zwei Hütteldorfer Derbys (gegen Austria 13 und Slovan HAC)! Sicher, der Besuch würde zurückgehen. Aber dafür gäbe es bei Rapid endlich wieder genug Plätze, und die anderen Stadtligavereine hätten mehr Zuschauer denn je. Man sieht: So ein Konkurs hätte auch seine guten Seiten. Rapid-Präsident Rudolf Edlinger könnte also ruhig etwas riskanter wirtschaften.


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