Im Speckgürtel

Steiermark | Reportage: Donja Noormofidi | aus FALTER 29/12 vom 18.07.2012

Das Umland will nicht Graz werden. Dabei sprechen aus Grazer Sicht gute Gründe für eine Eingemeindung

Das Ortszentrum der reichsten Gemeinde der Steiermark kann sich sehen lassen: Bürgermeister Josef Gangl (SP) hat in Raaba einen Park anlegen lassen, der auch gut zu einem barocken Lustschloss passen würde, der Bürgermeister bezeichnet ihn gerne als sein "Lebenswerk“. Weil der Ausgang der angrenzenden Kapelle direkt auf die vielbefahrene Hauptstraße führte und ein Sicherheitsrisiko darstellte, wurde das 550 Tonnen schwere Gotteshaus kurzerhand um 13 Meter nach hinten in den Park versetzt. Schule, Kindergarten - in Raaba ist alles großzügig angelegt. Die Marktgemeinde verzeichnet steiermarkweit die meisten Einnahmen pro Einwohner.

Die Quelle des Wohlstands sind die vielen Firmen, welche die Ortseinfahrt säumen. Derzeit erweitert die Raiffeisen-Landesbank ihren Standort in Raaba, rund 400 neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen, auch der Technopark soll kräftig ausgebaut werden.


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