Boden in Belgrad, Millionen aus Kärnten?

Politik | Sittenbild: Florian Klenk | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Die Finanzmarktaufsicht ermittelt gegen Raiffeisen-Boss Herbert Stepic. Es geht um viel Geld und seinen Ruf

Herbert Stepic ist einer der erfolgreichsten Banker in diesem Land. Der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen Bank International (RBI) war mitverantwortlich für Österreichs Bankenboom in Osteuropa, er war "European Banker of the Year“, trägt das Große Ehrenzeichen der Republik, angesteckt von Bundespräsident Heinz Fischer. Der charismatische Elektrikersohn machte Raiffeisen zu einer Großmacht in Osteuropa.

Stepic engagiert sich nicht nur wirtschaftlich in Osteuropa, sondern auch sozial - durch die Herbert Stepic Foundation etwa, die Waisenkindern in Osteuropa hilft. Als Sammler afrikanischer Stammeskunst versucht sich der Banker auch in der Welt der Mäzene zu etablieren (siehe Falter 35/11 und 38/11). Er ist auch ein polyglotter Gesprächspartner, wenn es um die Lage in Osteuropa geht. Von seiner wunderbaren "Fabulierkunst“ wusste die Presse einmal in einem Porträt zu berichten.


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