Mogulpackung Der Medienmarkt

Guardian verliert online wie offline Millionen

Medien | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Die britischen Zeitungen Guardian und Observer machten im vergangenen Jahr 44,2 Millionen Pfund Verlust, umgerechnet fast 57 Millionen Euro. Die Briten hofften bisher, mit ihrem Gratis-Qualitätsjournalismus im Netz Leser und genügend Onlinewerbegelder einzusammeln, um die Verluste im Printmarkt auszugleichen. Bisher lehnte der Guardian Bezahlmodelle auf der Webseite ab.

Die Strategie geht nicht auf. Zwar wächst der Onlineerlös stark, kann aber nicht die hohen Investitionskosten einspielen. Nun werden Guardian und Schwesterblatt Observer 70 bis 100 Redakteursstellen abbauen.


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