Technik  Dinge, die uns brauchen

Programme für die perfekte Selbstdarstellung

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Früher war das Fotografieren einfach. Man drückte auf den Auslöser - und fertig. Entsprechend sahen die Fotos dann aus. In Zeiten von Facebook kommt man damit nicht mehr durch. Fotos dienen heute der Selbstdarstellung. Genau deshalb gibt es mittlerweile Dutzende Apps, mit denen man Fotos aufmotzen kann. Die berühmteste ist natürlich Instagram, das Aufnahmen so aussehen lässt, als wären sie analog fotografiert worden. Doch Instagram bekommt zunehmend Konkurrenz. Eine Option für ambitionierte Handy-Knipser ist "Camera Awesome“ (iPhone, gratis). Die App bietet eine übersichtliche Bedienoberfläche, diverse Bildbearbeitungs-Tools, neun Filter und verschiedene Spezialeffekte. Auf Bildbearbeitung spezialisiert ist auch die App "Snapseed“ (3,99 Euro) für iPad und iPhone, mit der sich Bildausschnitte optimieren lassen. Eine Auto-correct-Funktion verbessert Parameter wie Farben oder Kontrast automatisch. Im Vorschaumodus kann man das veränderte Bild mit dem Original vergleichen. Was es aber noch nicht gibt, ist eine App, welche die Fotos gleich selber schießt. Auf den Auslöser drücken müssen Sie also weiterhin selbst.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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