Trilogie des Wiedersehens

Feuilleton | Filmkritik: Michael Pekler | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Vertrag erfüllt: "The Dark Knight Rises“ ist Christopher Nolans dritter, letzter und längster Batman-Film

Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit erfährt viel Widerspruch, wenn sie keine Macht hat, weil es immer böse Menschen gibt.“

Es ist nicht bekannt, ob der Mann mit dem Fledermauskostüm Blaise Pascals "Gedanken“ und insbesondere das Kapitel "Die Natur des Menschen“ gelesen hat. Doch wenn sich der Milliardär und Lebemann Bruce Wayne nach reiflicher Selbstprüfung entscheidet, in die unterirdischen Gewölbe seines Herrenhauses hinabzusteigen, um zunächst das schwarze Kostüm und dann bei den immer bösen Menschen Hand anzulegen, ist es ihm, gemäß Pascals Anleitung, gelungen, Macht und Gerechtigkeit in Personalunion zu vereinen.

Bereits vor sieben Jahren, als Christopher Nolan mit "Batman Begins“ die in den 1990er-Jahren gehörig ins Trudeln geratene Superheldensaga neu startete und den Aufwind


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