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Feuilleton | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Kultur kurz

Jon Lord (1941-2012)

Deep Purple zählen nicht nur zu den prägenden Kräften für Generationen heranwachsender Provinzjugendlicher männlichen Geschlechts. Sie sind auch eine ewige Lieblingsband von Luftgitarrenspielern, Amateuren wie Profis. Wäre das Luftklavier ein nur annähernd so populäres Instrument, die 1968 gegründeten britischen Hardrocker wären auch in diesem Bereich eine echte Größe. Denn Deep Purple hatten nicht nur Richie Blackmore und "Smoke on the Water“, sie hatten auch Jon Lord und "Child in Time“. Lord, 1941 geboren, spielte Hammondorgel, sein Horizont reichte weit über die Rockmusik hinaus: Bereits in jungen Jahren wurden Deep Purple durch eine Kooperation mit dem Royal Philharmonic Orchestra auffällig, und auch in seinen Soloarbeiten hat Jon Lord immer wieder mit der Klassik geflirtet. Deep Purple lösten sich 1976 auf, 1984 gab es eine Reunion. Jon Lord hat das Spielchen bis 2002 mitgespielt, um sich danach seinen Soloarbeiten zu widmen und verstärkt


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