Hupf in Gatsch

Stadtleben | Regentage: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Bei Regenwetter die Kinder drinnen lassen? Von wegen: Raus mit ihnen - jetzt erst recht!

Es ist gar nicht so leicht, einen Text, in dem es darum gehen soll, dass Kinder auch bei Regenwetter durchaus in der Lage sind, sich im Freien aufzuhalten, mit dem schulmeisterlichen Spruch "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung“ zu beginnen. Aber: Kinder sind nicht aus Zucker. Und wer seinem Nachwuchs bei Regenwetter regelmäßig das Drinnenprogramm liefert, muss sich nicht wundern, wenn man mit etwa 1000 anderen genervten Familien im Kinocenter in der Warteschlange steht.

Es braucht nämlich keine Kletterhalle und keinen Indoorspielplatz. Wenn es nicht gerade blitzt, hagelt und stürmt, sind Lacken, Gatsch und Bäche die besten Abenteuerspielplätze. Dabei können sogar Stadtkinder in den feucht-fröhlichen Genuss kommen. Zum Beispiel auf den mittlerweile sechs städtischen Wasserspielplätzen (Donauinsel, Leberberg, Liesing, Max-Winter-Park, Wasserturm und Theodor-Körner-Park;

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