Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Lobau: Überleben am Wiener Amazonas

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Riesig. Tümpel, Teiche, Auwälder neben eindrucksvoller Industrie, 600 Hektar Getreidefelder, reichhaltige Fischgründe. Gute Radwege und ein paar traumhafte Badeplätze. Nur die kulinarische Versorgung ist prekär in der grünen Hölle von Eßling. Das sind die Versorgungsstationen: zuerst einmal der Gasthof Lobauer Hof, etwas versteckt gelegen zwischen Raffineriestraße, Schillerwasser und Pumpwerk, seit 1966 von Familie Hickl geführt und durchaus dem damaligen Stil treu geblieben. Mit feinem Gastgarten, mit einer Grillstation, in der zu besonderen Anlässen Spanferkel und Ripperln geröstet werden, mit einer Speisekarte, in der noch zwischen "fertigen“ und "frisch gemachten“ Speisen unterschieden wird und auf der auch das "Lobauer Geheimnis“ zu finden ist. Zu trinken gibt’s Budweiser.

Beuschel oder Schnitzel?

Etwas überraschend dann, dass das Weingut Harrer aus Neusiedl am See hier am Lobau-Rand seine Produkte verkauft und auch zur Verkostung serviert, aber fein. Den Steinspornweg


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