Aber oho!

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Ein bisher hoffnungsloses Lokal im sechsten Bezirk gibt jetzt Gas. Aber so was von

Wer zufällig an das neue Mini gerät, muss schon sehr hungrig sein. Man sei das größte Mini-Restaurant in Wien, verkündet das Mini-Restaurant, und es befindet sich im sogenannten Marchettischlössl in der Gumpendorfer Straße, wo bisher etwa drei Lokale pro Jahr scheiterten. Ganz schlechtes Karma.

Nur: Wenn man sich doch in das Mini-Restaurant begibt, erlebt man sein blaues Wunder. Erstens einmal, weil der kleine Hofgarten eine Markise bekam und wirklich nett ist; zweitens, weil das kleine Gewölbelokal mit seiner indirekt beleuchteten Bar, seinen etwas protzigen Ledersesseln, der Weinwand tatsächlich enorme Verbesserungen im Vergleich zu vorher erfuhr; und drittens, weil das Lokal von Sándor Novák gemacht wird.

Sagt uns jetzt nichts, daher ein kleiner Abriss: Novák ist Ungar, den es aber bald in die Welt hinaus trieb, auf die Luxusliner und dann in die USA. Dort arbeitete er in den besten Restaurants


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