Cannabis an der Grenze

Stadtleben | Gericht, Bericht & Fotos: Irena Rosc | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Auf ins Waldviertel: Hanf beschnuppern, baden gehen - und noch mit Hanf kochen

Jetzt stehen die Pflanzen im Saft!“ Astrid Pleha ist begeistert von der Schönheit ihrer Hanfpflanzen. "Später im Jahr“, sagt sie, "wenn die Samen ausgebildet sind und die Blätter verdorrt, sind sie nicht mehr so schön.“ Ob schön oder weniger schön: Kultivierter Hanf, Cannabis sativa, ist eine der ältesten und für die Menschen nützlichsten Kulturpflanzen der Welt.

In der Nähe von Litschau, im nördlichsten Waldviertel, liegt das Hanfdorf Reingers. Eine einsame und stille Gegend von herber Schönheit. Die Teiche spiegeln den weiten Himmel und aus der Haut der Karpfen, die hier leben, wird Fischleder gemacht. Das Heidenreichsteiner Moor ist nicht weit entfernt, und bei geheimnisvollen Steinformationen an einsamen Waldstellen trifft man ab und zu auch buddhistische Mönche.

Wirft man in Reingers einen Stein, landet er in Tschechien. 50 Jahre lang verlief hier die Grenze zwischen Ost und West. Mit grenzüberschreitenden


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