Einmal geht’s noch: Paulus Mankers "Alma“-Inszenierung ist wieder in Wien zu erleben

Wolfgang Kralicek | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Der Schauspieler Paulus Manker machte zuletzt hauptsächlich durch Rollen von sich reden, die er dann doch nicht gespielt hat. Vor eineinhalb Jahren legte er die Hauptrolle in Jan Lauwers’ Inszenierung "Die Kunst der Unterhaltung“ am Akademietheater zurück. Auch Mankers Mitwirkung an Ulrich Seidls Festwocheninszenierung "Böse Buben/Fiese Männer“ war nur von kurzer Dauer.

Zumindest einmal im Jahr aber ist "Bad Boy“ Manker tatsächlich im Einsatz: In dem Dauerbrenner "Alma - A Show Biz ans Ende“ spielt er den Maler Oskar Kokoschka. Mit dem Regisseur kann er sich hier schon deshalb nicht zerstreiten, weil er selbst Regie führt.

Das von Manker gemeinsam mit dem israelischen Dramatiker Joshua Sobol entwickelte "Polydrama“ ist eine Szenenfolge zur Biografie von Alma Mahler-Werfel (1879-1964), die Ehefrau, Geliebte und Muse zahlreicher berühmter Künstler war. Das Besondere daran: In pittoresken Locations werden bis zu drei Handlungsstränge parallel erzählt; der Besucher kann


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