Musiktheater   Kritik

Grandiose Erstaufführung der "Polnischen Hochzeit“

Lexikon | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Mit dem Tipp "Polnische Hochzeit“ lag der Falter nicht falsch. Nicht nur Operettenliebhaber würden etwas versäumen, wenn sie die beiden letzten Aufführungen nicht besuchten. Daher hier die Premierenkritik: Besser inszeniert als der Dauerbrenner "Das Land des Lächelns“, sind gute Sänger und Volksschauspieler zugange, der Musikverlag Doblinger, der Dirigent Charles Prince und dessen Assistent Robert Lillinger haben fehlende Seiten der Partitur von Joseph Beer akribisch rekonstruiert. Und der Schmäh rennt, die Musik enthält wirkungssichere Arien und Duette, Polonaisen und "ungarischen“ Operettenstil. Noch war Polen nicht verloren, mit dem Casinobesuch in Warschau wurde es nichts für den Baron, und für den alten Grafen nichts mit der Vermählung mit dessen Tochter. Im Stück verhindert das die Gutsverwalterin, eine "Wildkatze“. HR

Schlosspark Theresianum, So 17.00, Di 20.00


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