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Auf Zeitreise à la Woody Allen: "Midnight in Paris“

Lexikon | aus FALTER 30/12 vom 25.07.2012

Für Gil, einen amerikanischen Drehbuchschreiber und Möchtegernautor auf Besuch in Paris, wird ein Traum wahr: Er findet sich in Gesellschaft von Ernest Hemingway, Gertrude Stein, Cole Porter, Buñuel, Picasso, Zelda und F. Scott Fitzgerald wieder. Sowohl als Regisseur wie auch als Drehbuchautor baut Woody Allen in "Midnight in Paris“ auf den komischen Effekt der Hyperinflation: Immer mehr und mehr Celebritys tauchen auf, und der anfangs noch perplexe Zeitreisende (schön naiv: Owen Wilson!) gewöhnt sich rasch an diesen glamourösen Umgang. "Oh, das war Djuna Barnes?“, fragt Gil, als er den Namen seiner letzten Tanzpartnerin erfahren hat: "Kein Wunder, dass sie dauernd führen wollte.“ Allens gelungenster Film seit Jahren. MO

Kino im Schloss Neugebäude, Mo 21.30


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