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Macher und Tagträumer: der Autor Walter Grond

Lexikon | aus FALTER 31/12 vom 01.08.2012

Walter Grond (Jg. 1957) stellt beim Lesefestival "O-Töne“ seinen Roman "Mein Tagtraum Triest“ (Haymon) vor. Der aus der Steiermark stammende Autor machte als junger Mann schnell in der Grazer Literaturszene von sich reden. Nachdem er als Vorsitzender des Forums Stadtpark für heftige Kontroversen gesorgt hatte, verließ er die Stadt Ende der 1990er-Jahre und ließ sich im Wachauer Dorf Aggsbach nieder. Von dort aus ist er rührig wie eh und je: Er initiierte die Literaturplattform readme.cc mit, leitet die Europäischen Literaturtage in Spitz an der Donau und gab zwei Wachau-Reader heraus. Von ihm selbst erschien zuletzt der Roman "Der gelbe Diwan“ (2009). Darin entfaltet er vor der Kulisse Triests (Joyce, schau owa!) eine Familiengeschichte, die von 1884 bis in die Gegenwart reicht. Moderation: Katja Gasser. SF

Museumsquartier, Hof 8, Do 20.30


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