Raus aus dem Mädchenzimmer!

Feuilleton | Gender-Analyse: Peter Fuchs | aus FALTER 31/12 vom 01.08.2012

Die Heldin aus "Merida“ ist die erste Disney-Prinzessin, die nicht von einem Prinzen träumt

Die schottische Prinzessin Merida ist die erste weibliche Hauptfigur in einem Pixar-Animationsfilm. Nach Spielzeugcowboys ("Toy Story“), vermenschlichten Autos ("Cars“), alten Männern mit Pfadfindern ("Oben“) und orange-weiß gestreiften Fischen ("Findet Nemo“) war es aber auch an der Zeit. Immerhin blicken die Kreativen rund um John Lasseter inzwischen bereits auf zwölf abendfüllende Spielfilme zurück.

Mit "Merida - Legende der Highlands“ - der Originaltitel lautet "Brave“ - wagen sie sich nun auf ein Terrain vor, das von der Walt Disney Company, Pixars Konzernmutter, klar dominiert wird. Prinzessinnen sind die Zugpferde des globalen Medienunternehmens.

Das Geschäft mit den dazugehörigen Merchandisingartikeln ist für Disney sehr lukrativ. Allein im Jahr 2011 wurden mit dem Verkauf von Spielzeug an Mädchen vier Milliarden Dollar weltweit erwirtschaftet.

Um diesen Erfolg nicht abbrechen


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