"Ich bin ein Tiermensch!“

Feuilleton | Interview: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 31/12 vom 01.08.2012

Der belgische Theater- und Filmemacher Wim Vandekeybus zeigt bei Impulstanz sein neues Stück "booty Looting“. Hier erklärt er die Idee dahinter

Schon wieder ein Shooting. Die Bühne wird zum Fotostudio, in dem ein Fotograf unentwegt Bilder der Performer produziert, die unmittelbar auf einer großen Leinwand zu sehen sind. Ausdrucksstark, cool oder sexy. In "booty Looting“, frei übersetzt: "Beute machen“, des belgischen Theater- und Filmemachers Wim Vandekeybus geht es um Bilder - und darum, dass man ihnen nicht trauen sollte.

Es geht um Images, die sich Künstler von sich schaffen, erfundene Biografien, Lügengeschichten und Mythen. Nach der Uraufführung bei der Tanzbiennale in Venedig sprach der Belgier über sein neuestes Werk, das jetzt auch in Wien zu sehen ist.

Falter: Herr Vandekeybus, ist "booty Looting“ Bildertheater?

Wim Vandekeybus: Ich wollte, dass die Show aus dem Nichts heraus beginnt. Und dass dann diese riesige Menge Fotos kommen, tausende digitale Bilder. Natürlich


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