Buch der Stunde

Die Sterblichkeit wird abgeschafft

Feuilleton | aus FALTER 31/12 vom 01.08.2012

Thomas Ballhausen

Der schottische Autor Iain Banks führt ein publizistisches Doppelleben: Als Iain Banks ist er einer der wichtigsten Vertreter britischer Gegenwartsliteratur, er legte 1984 mit seinem Debüt "Die Wespenfabrik“ ein der "Blechtrommel“ vergleichbares Werk vor und veröffentlichte damit den ersten Text in einer langen Reihe vielschichtiger und nicht selten verstörender Romane.

Im deutschen Sprachraum ist er aber wesentlich bekannter als Science-Fiction-Meister Iain M. Banks und Schöpfer des "Culture“-Universums, das er seit "Bedenke Phlebas“ (1987) kontinuierlich mit zahlreichen, für sich stehenden Romanen und Kurzgeschichten erweitert hat. Abseits langweiliger Space-Operas ist sein galaktisches Reich ein facettenreiches System, das von Menschen und Maschinen mit künstlicher Intelligenz bewohnt wird. Die nicht immer friedliche Konkurrenz mit anderen Völkern ist dabei nicht so sehr Thema wie die individuelle Weiterentwicklung der Bewohner der "Culture“, bis hin


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